Die Häuser

LEO e.V. - die Häuser

Zum historischen Ortskern von Bennungen gehören Birkenhof, Rittergut,  (Pfarrhaus u. Kirche - siehe Bild). Alle drei Anlagen waren Anfang der 90er Jahre stark verfallen. LEO e.V. erstellte für diese Gebäude ein Nutzungskonzept. Hier soll im Zusammenwirken der Einzelbereiche eine Bildungs- und Begegnungsstätte errichtet werden. Die Firma Keilberg (Glauchau) gründete 1995 eine treuhänderische Stiftung unter Obhut der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, die zum Erhalt dieses historisch wertvollen Ensembles beiträgt.

Der Birkenhof. 1995 kaufte LEO e.V. das Grundstück. Das Haupthaus wurde fertig gestellt und bietet die ersten nutzbaren Räumlichkeiten des Vereins: Backküche, Speise- und Seminarraum sowie einen Wohnbereich mit Übernachtungsmöglichkeiten. Im Anbau entstanden Projektwerkstatt und Bildungsraum.

Das Rittergut

1996 erwarb LEO e.V. das Rittergut, mit dem ältesten Haus des Ortes. Die Geschichte des Bauwerkes reicht bis in die Gründungszeit des ersten deutschen Reiches und damit in die Königs– und Kaiserzeit der sächsischen Ottonen (es war eines der Tafelgüter der Königs– und Kaiserpfalzen im Südharz).

Anfang der 90er Jahre drohte dem stark vernachlässigten Haus der Einsturz. Mit Jugendlichen des Dorfes konnte das Rittergut 1993 vorläufig gesichert werden. Durch verschiedene Projekte ist das Grundstück unterdessen gerettet und der Hauptteil des Innenausbaus abgeschlossen. Am 25.11.2005 wurde das Kaminzimmer des Rittergutes mit einem öffentlichen Konzert der Arbeit übergeben.

Mit dem Abschluss der Bauarbeiten im Rittergut (für Ende 2006 erwartet) kann die Seminararbeit des LEO e.V. nach Bennungen verlegt werden.

Auch das Rittergut ist außen fertiggestellt. Die Räumlichkeiten sind bereits verplant: Eine große Wohnung und Übernachtungsmöglichkeiten für die Seminarteilnehmer, dazu ein Kaminzimmer, das als Seminarraum, Bibliothek und kleine Gedenkstätte für den Botaniker Carl F. Haussknecht (1838–1903), der in dem Haus geboren wurde, dienen soll.