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ARBEITSKREIS BEKENNENDER CHRISTEN
in (Mittel -) Deutschland
(eine vorläufige Initiative zur Gründung)
Eine konzertierte Aktion für
→ Bekenntnis und
→ Erneuerung und
→ Einheit der Kirche
„Höre, Israel, der HERR ist unser Gott, der HERR allein.
Und du sollst den HERRN, deinen Gott, lieb haben von ganzem Herzen,
von ganzer Seele und mit all deiner Kraft.“ (5Mo 6,4f)
„Siehe, ich habe dir geboten, dass du getrost und unverzagt seist.
Lass dir nicht grauen und entsetze dich nicht; denn der HERR, dein Gott,
ist mit dir in allem, was du tun wirst“. (Jos 1,9)
„Das Wort unseres Gottes bleibt ewiglich.“ (Jes 40,8)
Christus spricht: „Wer nun mich bekennt vor den Menschen, den will ich auch bekennen vor meinem himmlischen Vater.“ (Mt 10,32)
„Wir verkündigen nicht uns selbst, sondern Jesus Christus als den Herrn,
uns aber als eure Knechte um Jesu willen.“ (2Kor 4,5)
„Lasst uns aber wahrhaftig sein in der Liebe und wachsen in allen Stücken zu dem hin,
der das Haupt ist, Christus.“ (Eph 4,15)
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Vorläufiger Ansprechpartner:
Bernhard Ritter, MdL a.D.
(Pfarrer der EKM / Pastoralpsychologe;
1. Vorsitzender der Gesellschaft für Lebensorientierung – LEO e.V.)
06536 Südharz - Bennungen, Breite Str. 72
Tel.: (034651) 32768; Fax: 2576
E-Mail.: Bernhard-Ritter@gmx.de; Internet: www.leo-ev-bennungen.de
Seit langem sind z.B. viele Mitglieder der Evangelischen Kirchen in allen Teilen Deutschlands in großer Sorge über die Entwicklung des gepredigten Bekenntnisses in vielen unserer Gemeinden. Die einen beklagen, dass z.B. ein großer Teil des Evangeliums einfach ver- schwiegen wird, weil es zu unbequem geworden ist. Man spricht nicht mehr von Schuld, sondern (in falsch interpretierter Psychologie!) von Schuldgefühlen. Man hat sich leicht auf ein „Wohlfühlchristentum“ o.ä. eingerichtet. So wird z.B. das Gericht Gottes oder die Folge der Sünde nicht mehr gepredigt. Dementsprechend gibt es dann offensichtlich auch kein Gottesferne und keinen Grund zur Umkehr mehr. Und dadurch ist auch die Vergebung und das Kreuz Christi für viele überflüssig geworden…
So entsteht die Verkündigung einer, mehr und mehr von individuellen Emotionen bestimm-te, christliche Sekte die den Boden des Evangeliums verlässt und Menschen in die Irre führt… Diese Gefahr ist heute wieder einmal in deutschen Kirchen sehr real geworden.
In ihrer Geschichte hat sich die Kirche viele Male in Irrtümer verstrickt. Immer waren es aber auch Leute der Kirche selbst, die dann gegen die „Irrtümer der Obrigkeiten“ das Wort erhoben haben und im Namen des Evangeliums für das aufrichtige Bekenntnis stritten. Ob es nun zur Zeit der gewaltigen Reformation war, oder zuletzt in dem bewegenden Versuch der „Bekennenden Kirche“, die Freiheit der Kirche zu bewahren. Solche Diskussion um die Lehre der Kirche ist zu allen Zeiten notwendig gewesen, sie ist ein Stück Lebenswirklichkeit der Kirche und eines lebendigen Glaubens.
In loser Tradition zur „Bekennenden Kirche“ hat sich in Bayern vor vielen Jahren ein Arbeitskreis „Bekennender Christen“ (ABC Bayern) gebildet, dem heute viele bekennende evangelische Christen und Gemeinschaften angehören und die bei bedenklichen innerkirchlichen Entwicklungen ihre Stimme erheben und auf das Wort Gottes als Maßstab des Glaubens verweisen (und dadurch Kirche Christi sind und bleiben).
Auch in den übrigen Gliedkirchen der EKD überlegen Pfarrer und Gemeindeglieder wie sie auf mögliche unchristliche Entwicklungen (z.B. homosexuelle Beziehungen in den Pfarr-häusern) reagieren können. Austreten aus der Kirche ist keine vernünftige Lösung, mehr oder weniger nur Flucht. Nach unserer Überzeugung müssen wir aktiv um die Kirche kämpfen. Wir sind Kirche Jesu Christi, seine Jünger, wenn wir seine ganze Botschaft bekennen und verkündigen (Mt 28,18-20). Wer anderes lehrt, entfernt sich von der Hl. Schrift und entwickelt sich selbst zu einer christlichen Sekte...
Nun haben die Synodalen der EKD in der Begründung zum strittigen § 39 des neuen Pfarrerdienstgesetzes (trotz eines sehr klaren und warnenden „Offenen Briefes von 8 Bischöfen im Ruhestand“ an alle Synodalen zuvor) beschlossen: „...dass gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften der Ehe von Mann und Frau gleichwertig seien und darum auch in solchen Partnerschaften lebende Pfarrerinnen und Pfarrer ordiniert und zum Pfarrdienst zugelassen werden könnten…“ Den Gliedkirchen der EKD bleibe es überlassen, entsprechende Regelungen für ihren Bereich durch ein Kirchengesetz („im Rahmen des § 117“) zu beschließen.“
Diese Empfehlung wird in unterschiedlicher Form unterdessen in den Gliedkirchen der EKD verwirklicht. Mitte Januar z.B. durch die Kirchenleitung der Landeskirche Sachsens.
Diesem Beschluss und seiner Begründung widersprechen wir entschieden (vgl. auch Offener Brief der Bischöfe; Brief Dr. Theo Lehmanns an den sächsischen Landesbischof Jochen Bohl; Augsburger Bekenntnis Artikel 28 u.v.a.)!
„Gleichgeschlechtliche u.ä. Lebensgemeinschaften“ sind im Sinne der Schöpfung niemals der Ehe von Mann und Frau gleichwertig, sondern nach Paulus ein Zeichen des Verfalls des Glaubens und des Lebens (Röm 1; 1Kor 6,1-11 u.a.). Deshalb halten wir dieser Fehlentscheidung der Kirche in ihrem neuen Pfarrerdienstrecht und in anderen Verlautbarungen der letzten Jahre als „Bekennende Christen“ entgegen:
Bekenntnisartikel des ABCD in Gründung:
„Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau. Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und machet sie euch untertan…“ (1Mo 1,27f).
„Und Jesus Christus spricht: 6 aber von Beginn der Schöpfung an hat Gott (den Menschen) geschaffen als Mann und Frau. 7 Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und wird an seiner Frau hängen, 8 und die zwei werden ein Fleisch sein. So sind sie nun nicht mehr zwei, sondern ein Fleisch.“ (Mk 10,6-8)
Die Hl. Schrift und Christus lehren uns, dass Gott den Menschen als Mann und Frau einander zur mentalen und physischen Ergänzung geschaffen hat. Die Ehe ist damit Gottes Stiftung und die daraus erwachsende Familie die Quelle der Hoffnung nach Gottes Willen für die Welt.
Wir verwerfen die falsche Lehre, als könne und dürfe die Kirche nach dem ideologischen Vorbildern des liberalen Staates und gegen die eindeutige Weisung der Hl. Schrift sog. „Gleichgeschlechtliche o.a. Lebensgemeinschaften“ als eheähnliche Lebensgemeinschaften und als erstrebenswertes Vorbild für die Gemeinde anerkennen und einsegnen.“
Wir, das sind ein paar evangelische Pfarrer, laden alle Christen, die sich mit uns zum Fundament des christlichen Glaubens bekennen und von diesen unbiblischen und unwissenschaftlichen Entscheidungen der Kirchenleitungen distanzieren wollen, dazu ein, diesen Bekenntnisartikel auf der Website des LEO e.V. (www.leo-ev-bennungen.de) zu unterzeichnen und uns dort ihre Personaldaten mitzuteilen (Name, Vorname; Ausbildung/Beruf; vollständige Anschrift; Bundesland; Kirchenzugehörigkeit; Mitgliedschaft in welcher Gemeinde; Telefon-, Fax-Nr.; Email-Adresse). Jede Stimme der Unterstützung, jede Fürbitte und sonstige Unterstützung wird unser Bekenntnis zu Jesus Christus stärken und die Anfrage an die Synoden und Kirchenleitungen verstärken!
Dieser Artikel ist nur ein konkreter Anfang eines konkreten Problems. Langfristig müssen noch andere Themen aufgenommen werden, weil sie heute in der einen oder anderen Weise in Zweifel gezogen sind, allen voran das 1. Gebot, die Bedeutung und verbindliche Gültigkeit der Worte Gottes für unseren Glauben, die Autorität Christi und sein Erlösungswerk (Kreuz und Auferstehung)…
Wir erhoffen und erbitten uns die notwendige Unterstützung, damit wir vor Gott und vor der Welt aufrichtig und ohne Scham als glaubwürdige Glieder der Kirche Jesu Christi erkannt werden können. Wir gehen heute davon aus, dass uns unser Herr Jesus Christus weiterführende Türen öffnen und die nötige Kraft schenken wird, die wir brauchen, seine Wahrheit in geeigneter Weise vor der Kirche und der Welt zu bekennen.
Anlagen:
Barmer Theologische Erklärung
Das Augsburger Bekenntnis
Offener Brief von acht evangelischen Alt-Bischöfen
Theo.Lehmann - Brief an Bischof Bohl - 23.1.2012
Für die Freiheit des Glaubens und die Einheit der Kirche
Flyer - Die Chancen nutzen
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